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Herzlich Willkommen auf der Homepage Ihrer UWG Olfen e. V.

Aktuelles: Kommunalwahl 2014 ; Stellungnahme Ihrer UWG Olfen zu den Strassenvarianten der K8n ; Neubau der Lippebrücke im Kreis Unna / Recklinghausen ; Haushaltsrede 2014 ; Anekdoten: Märchenstunde Teil 1

Unser Wahlprogramm

eine sinnvolle Stadtkernentwicklung und - gestaltung

ein Verkehrskonzept, das die Innenstadt von Autos befreit und zum Verweilen einlädt

Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, auch in Kindergärten und in den Schulen

Dursichtige Ratsarbeit - Beseitigung von Barrieren

Veränderung der politischen Kultur

eine ernstzunehmende starke politische Opposition in Olfen

eine verlässliche und konzenptionelle Politik die dem Bürger Sicherheit gibt und Abhängigkeit vermeidet

Wahlprogramm der UWG


A. Veränderung der politischen Kultur in Olfen

Jeder Bürger hat das Recht auf eine verlässliche und konzeptionelle Politik, die ihm Sicherheit gibt. In Olfen hat die UWG in den vergangenen fünf Jahren häufig genau das Gegenteil erfahren müssen. Wir haben mehrere Situationen erlebt, in denen der Bürger abhängig vom Gutdünken des Bürgermeisters war. Im Folgenden nur die wichtigsten Entscheidungen, die von der CDU-Ratsmehrheit auf Vorschlag der Verwaltung mit dem Bürgermeister an ihrer Spitze gegen grosse Widerstände in der Olfener Bevölkerung getroffen wurden:
1. Direkt nach der letzten Kommunalwahl 1999 schlug die Verwaltung den Bau eines Supermarktes an der Alten Baumschule vor. Hiergegen regte sich erbitterter Widerstand in der Bevölkerung, der schließlich im Spätsommer 2000 in ein Bürgerbegehren gegen die einzig und allein von der CDU unterstützten Pläne der Verwaltung mündete. Das Bürgerbegehren wurde in nur drei Wochen von 2190 Olfener Bürger unterschrieben. Trotz dieses massiven Widerstandes wurde der Supermarkt an der Kirche gebaut.
2. Im Jahr 2002 plante die Verwaltung auf dem Spielplatz am Heidkamp zwei Baugrundstücke. Auch hiergegen regte sich grosser Widerstand und das nicht nur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Nichtsdestotrotz wurde auch dieses Vorhaben verwirklicht.
Die UWG wird weiter dafür kämpfen, dass der Wille und die Interessen des Olfener Bürgers sich in der Olfener Politik wieder finden; bürgernahe Politik zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man politische Entscheidungen mit dem Bürger und nicht gegen den Bürger trifft. Um hier mehr Demokratie in Olfen zu schaffen muss die absolute Mehrheit gebrochen werden.

B. Verbesserung der innerstädtischen Infrastruktur bei wachsenden Einwohnerzahlen und vermehrtem Autoverkehr:


Der Verkehr in der Innenstadt hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Dies ist eine Folge des starken Wachstums unserer Stadt. Anwohner der Neustrasse, der Funnenkampstrasse und des Eckernkamp klagen zurecht über die zunehmende Verkehrsdichte.
Die UWG ist nicht grundsätzlich gegen die Schaffung neuer Baugebiete. Ein weiteres Wachstum ohne Verbesserung der Infrastruktur ist aber gegenüber dem Bürger nicht zu verantworten. Auch hier herrschte in den vergangenen Jahren Konzeptionslosigkeit. Statt eines Marktplatzkonzeptes gab es Palmen und einen Mini-Kreisverkehr. Statt Pläne für eine effektive Entlastungsstrasse wurde jahrelang auf eine B 474 n gesetzt, die keine Probleme gelöst hätte - und jetzt definitiv auch nicht gebaut wird.
Die UWG hat konkrete Pläne für die Lösung der infrastrukurellen Probleme in unserer Innenstadt erstellt. Für die Verwirklichung dieser Pläne werden wir weiter kämpfen:

1. Verwirklichung eines Innenstadtkonzeptes "rund um den Marktplatz", dass zum Ziel hat, einen Grossteil des Autoverkehrs aus dem Marktplatzbereich herauszuhalten
>>um den Plan zu sehen klick hier!
- Wir möchten einen fussläufigen Bereich um den Marktplatz herum schaffen, in dem sich
Schulkinder, Senioren, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen und kleinen Kindern
ungefährdet bewegen können
- Die Neustrasse soll nur als Zufahrt zum aldi-Parkplatz benutzt werden dürfen; dazu soll
die Kirchstrasse ab der Kreuzung an der Eisdiele bis zum Marktplatz gesperrt werden;
diese Sperrung soll sich auf der Geest bis zu den Parkplätzen an Nord- und Ostwall
fortsetzen; auch eine Sperrung der Marktstrasse hinter der Zufahrt zum Rathausparkplatz
halten wir für sinnvoll.

2. Bau einer sinnvollen ortsnahen Umgehungsstrasse, die den gesamten innerstädtischen Bereich vom Durchgangsverkehr entlastet
Vorschlag UWG klick hier
-. Ein grosser Erfolg ist die Abstufung der B 474 n im Bundesverkehrswegeplan mit der Konsequenz, dass diese Bundesfernstrasse in den nächsten 15 bis 20 Jahren in Olfen nicht gebaut wird. Die UWG hat seit ihrer Gründung gegen diese Strasse gekämpft, weil sie kaum Entlastung für die stark belasteten Straßen Eckernkamp und Funnenkampstrasse/Bilholtstrasse gebracht hätte, aber weiteren Durchgangs- und Fernverkehr nach Olfen gezogen hätte.
- Der Rat hat mit der Mehrheit der CDU, der SPD und der FDP beschlossen eine Umgehungsstrasse auf der Trasse der B474 n zu bauen. Die geplante K9n ist ungeeignet, die innerstädtischen Verkehrsprobleme zu lösen, weil sie zu weit vom Ortskern wegführt.
Außerdem soll sie an der Eversumer Strasse enden. Eine Anbindung an die Kökelsumer Strasse und damit an die nordwestlichen Neubaugebiete fehlt.
Die UWG wird weiter dafür kämpfen, dass eine ortsnahe Umgehungsstrasse von der B235 bis zur Kökelsumer Strasse/Höhe Ächterheide gebaut wird. Denn nur so können die Olfener Verkehrsprobleme gelöst werden.


C. Wir wollen eine verlässliche und konzeptionelle Kinder- und Jugendarbeit in Olfen.

Effektive Kinder- und Jugendarbeit ist in den Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit wichtiger als je zuvor.
Kinder- und Jugendarbeit kann nur effektiv sein, wenn sie verlässlich mit einem sinnvollen Konzept durchgeführt wird. Insbesondere in einer ständig wachsenden Gemeinde, in der die Zahl der Jugendlichen aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge Mitte der 90er Jahre in den nächsten Jahren stark ansteigen wird, muss auch von Seiten der Stadt alles getan werden, um alle Kinder und Jugendlichen in das Gemeindeleben einzubinden.
1. In der städtischen Kinder- und Jugendarbeit Olfens gab es in den vergangenen Jahren viel Konzeptionsloses und aufgrund dessen auch wenig Verlässliches.
Hier eine Chronologie der Ereignisse:
a. Im Jahr 2001 eröffnete das For you für die Altersgruppe ab 16 Jahren. Hier gab es eine pädagogische Fachkraft mit einer Vollzeitstelle. Dieser städtische Angestellte konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgabe nicht mehr erfüllen. Einen Nachfolger gab es nicht. Stattdessen wurde das For You von ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen geleitet.
Schließlich wurde es abgerissen, was schon bei seiner Eröffnung bekannt war. Als Ersatz dient derzeit ein städtisches Gebäude, was ebenfalls in Kürze abgerissen werden soll.
Es gibt also in den letzten Jahren weder ein pädagogisches Konzept noch eine Standortsicherheit für einen städtischen Jugendtreff.
b. Bei den Kirchengemeinden, die die Betreuung der 6 bis 15 jährigen übernommen haben, waren im Jahr 2001 je eine pädagogische Fachkraft angestellt. Diese Stellen konnten wegen Kürzungen bei den kirchlichen Zuschüssen nicht weiter besetzt werden. Erst im letzten bzw. bei der evangelischen Kirchengemeinde in diesem Jahr war eine Weiterführung der Kinder- und Jugendarbeit mit der Hilfe städtischer Zuschüsse und Spenden möglich. Hätte die Stadt bereits ein Jahr früher ihre Zuschüsse erhöht, wäre eine kontinuierliche Weiterführung der Kinder- und Jugendarbeit möglich gewesen.
Die UWG fordert mehr Durchsichtigkeit bei der Verwaltung und auch im Rat.
2. Um mehr Transparenz bei der Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen, fordert die UWG die
Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirates. Wir sind der Meinung, dass diejenigen, die es angeht, auch mitreden sollen. Das Kinder und Jugendliche dazu in der Lage sind, erleben viele von uns täglich in ihrer eigenen Familie und andere bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Eine solche Vertretung hätte im Jugendausschuss ein Rede- und Antragsrecht und könnte so direkt an der Verwirklichung ihrer Interessen mitwirken.
3. Die UWG ist weiterhin gegen die Schließung eines Kindergartens in Olfen. Es gibt Möglichkeiten eine Verkleinerung der Gruppen zu erreichen, z.B. durch die Aufnahme von unter dreijährigen Kindern. Auch sollte versucht werden, möglichst viele Dreijährige in einen Kindergarten zu integrieren. Hier sind in Olfen noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Die nicht revidierbare Schließung eines Kindergartens sollte das letzte Mittel sein.

D. Wirtschaftsförderung
Im Folgenden einige Ideen der UWG, die sie im Bereich der Wirtschaftsförderung verwirklichen möchte:
- Förderung von Existenzgründungen
- Schaffung einer Internetplattform für Olfener Gewerbetreibende oder solche, die es werden wollen
- Bündelung von Dienstleistungsgesellschaften an einem Standort; dies verbessert die Angebotspalette und verkürzt die Wege für den Kunden
- Verlagerung der Supermärkte in die Gewerbegebiete; dies führt zu einer Entlastung der Innenstadt; außerdem trägt es der Forderung der Supermarktketten nach mehr Parkraum und größerer Verkaufsfläche Rechnung.

E. Senioren- und Behindertenbeirat
Auch diese immer stärker werdenden Bevölkerungsgruppen sollten eine eigene Vertretung im Olfener Rat haben. Die Erweiterung des Jugend-, Sport- und Kulturaussschusses um die Senioren hat dieser Gruppe keine erweiterten Mitwirkungsrechte geschaffen. Dies ist aber erforderlich, weil die Gruppe der Senioren in den letzten Jahren durch den Bau des Altenstiftes und des Betreuten Wohnens am stärksten gewachsen ist. Diese Entwicklung wird sich aufgrund der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch die vielen behinderten Menschen in Olfen, die sich mit der Gründung des Vereins IBO eine Plattform geschaffen haben, sollten, auch im Hinblick auf das im nächsten Jahr geplante Wohnheim an der Dattelner Strasse, ihre besonderen Interessen in die Politik einbringen können.

F. Stärkung Olfens als Kultur- und Tourismusstandort

Olfen sollte seinen Standortvorteil durch die Nähe zum Ruhrgebiet sowohl in kultureller als auch in touristischer Hinsicht nutzen. Dazu müßte die Attraktivität der Innenstadt, insbesondere des Marktplatzes noch gesteigert werden. Eine verkehrsberuhigte Innenstadt könnte zum Bummeln und Verweilen einladen. In kultureller Hinsicht hat Olfen durch das Olfonium sicherlich gewonnen. Aber auch ein Heimat- oder ein Kittmusuem würde die Attraktivität Olfens als Kulturstandort steigern. Die Alte Fahrt ist Teil der Dortmund-Ems-Kanal-Fahrradroute. Dort sollte sich noch das eine oder andere Ausflugslokal ansiedeln. Immerhin gibt es an der Kanalstrasse mit dem Minigolfplatz und einem Bistro schon zwei Anlaufpunkte. Außerdem würden Hinweisschilder sicherlich auch einige Fahrradtouristen mehr in die Innenstadt locken. Ebenso wünscht sich die UWG eine bessere Resonanz auf das Steverauenkonzept. Auch hier wären Hinweisschilder angebracht. Vielleicht ist es auch möglich einen Rundweg um das Gelände anzulegen.


G. Fazit: Wir wollen und brauchen eine ernst zunehmende starke politische Opposition in Olfen


Die politische Opposition in Olfen ist seit dem Einzug der UWG in den Stadtrat lauter und mutiger geworden. Stark und effektiv kann eine Opposition aber nur werden, wenn sie im Stadtrat mit einer so grossen Anzahl an Sitzen vertreten ist, dass sie auch in der Lage ist, Mehrheiten zu bilden. Eine Zweidrittelmehrheit führt zu politischer Einseitigkeit. Politik lebt von der Kontroverse. Kompromisse, mit denen jeder leben kann, wird es aber nur geben, wenn die Gegner ungefähr gleich stark sind. Deshalb müssen sich die politischen Mehrheiten in Olfen ändern.
Die vergangenen fünf Jahre haben uns gezeigt, dass es mehr Demokratie in Olfen nur geben wird, wenn die Mehrheit der CDU durchbrochen wird.
Gehen Sie am 26. September zur Wahl und wählen Sie UWG - damit es nie wieder einen Ratsbeschluss für einen Supermarkt an der Kirche geben kann.

                                10.07.2004

    Broz kandidiert nicht für das Bürgermeisteramt

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                               Olfen, 10. Juli 2004

 

Der Fraktionsvorsitzende der UWG steht für die Bürgermeisterkandidatur Olfens nicht zur Verfügung. Wie bereits im vergangenen Jahr berichtet, hatte der gebürtige Olfener über eine Herausforderung des amtierenden Bürgermeisters nachgedacht.

 

Er dankt allen UWG Mitgliedern für den einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung und das damit ausgesprochene Vertrauen. Allerdings müssen wir in Olfen andere Prioritäten setzten, so Broz. Eine Kandidatur wäre sicherlich reizvoll gewesen, nur ist die Zeit in Olfen dafür noch nicht gekommen. Die UWG setzt mit ihrem Fraktionsvorsitzenden auf mehr Demokratie in Olfen. Es muss weiter gearbeitet werden. Wir wollen mehr Mitbestimmung der Bürger. Es darf nicht länger an den Interessen der Wählerinnen und Wähler vorbeientschieden werden. Wir wollen uns mit aller Kraft dafür einsetzen.

 

Die UWG – die bei der Kommunalwahl 1999 – kurz nach ihrer Gründung mit 3 Kandidaten ins Rathaus einzog, will ihre Position stärken. Wir möchten alle ansprechen – die sich für das Wohl Olfens und deren Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Ob Mitglied oder nicht. Wir sind offen für alle Anregungen. Besonders erfreut zeigt sich Broz über die jungen UWG’isten. Die Jugend ist die Zukunft – gerade dies kommt seit Jahren in der Politik zu kurz und das nicht nur in Olfen. Daher hoffen wir noch mehr junge Leute aus Olfen, Vinnum oder über die Stadtgrenzen hinaus zu motivieren.

 

Die UWG ist keine Partei. Wir arbeiten nur auf kommunaler Ebene – nur in Olfen. Dadurch sind wir auch nicht an Weisungen gebunden, die von oben nach unten weitergegeben werden. Wir brauchen keine Veröffentlichungen von Coesfeld – Düsseldorf und Berlin zu fürchten, neue Hiobsbotschaften, die schwarze Kassen, Vetternwirtschaft oder was auch immer offen legen. Das ist ein großer Vorteil.

 

Unser Ziel ist ein Olfen, dass traditionell ländliche Strukturen aufweist und eine lange Historie hat. Hiervor haben wir Respekt. Wir verkennen aber auch nicht die Chance, die Wachstum und Erneuerung mit sich bringen. Alles muss allerdings in der Waage bleiben. Alle die sich angesprochen fühlen und/oder Interesse haben können sich auch im Internet unter www.uwg-olfen.de oder direkt bei den Kandidaten informieren.

 

Der Fraktionsvorsitzender zeigte sich erfreut, über die positive Resonanz die er in Olfen erfahren habe und hofft auf Verständnis für seine Entscheidung. “Ich bin sicher, dass wir in Olfen noch einiges bewegen werden.”

[ I M P R E S S U M ]

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Bertolt Brechtbrecht-bertolt

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