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UWG trifft sich mit Anwohnernm des heidkamps Spielplatzes

Donnerstag, den 11.April 2002

 

Geschäftsführer Michael Welkers, Vorsitzender und stellvertretendes Bauausschußmitglied Axel Ellertmann und Pressesprecherin Monika Matuszak haben sich auf dem Spielplatz am Heidkamp mit Gegnern der Pläne des Bürgermeisters getroffen.

Auf dem größten Teil des Spielplatzes sollen zwei Wohnhäuser entstehen. Hiergegen haben die Anwohner bereits mehr als 70 Unterschriften gesammelt. Außerdem haben sie die im Rat vertretenen Parteien und die UWG angeschrieben, um über ihre Bedenken zu informieren.

Die UWG wollte sich aber auch ein genaues Bild vor Ort machen und hat den persönlichen Kontakt mit den Anwohnern gesucht. Das Gespräch war sehr informativ und angesichts der schönen Spielplatzanlage mit großem Baumbestand stieß der Unmut der bei dem Treffen anwesenden Anwohner bei der UWG auf Verständnis. Auch die rechtlichen Bedenken bzgl. des Lärmschutzes (in der Nachbarschaft befindet sich eine Schreinerei) und der schon jetzt nicht ausreichend dimensionierten Kanalisation (bei schweren Regenfällen laufen die Keller voll Wasser) sind nachvollziehbar.

Der Kontakt zwischen der UWG und den Heidkämpern soll auf jeden Fall aufrecht erhalten werden.

 

Monika Matuszak

(Pressesprecherin der UWG Olfen)

 

UWG Olfen blickt auf 3 erfolgreiche Jahre zurück

Heute auf den Tag genau vor drei Jahren hat sich die UWG gegründet. Damals wie heute will die UWG etwas bewegen und da der Stadtrat sehr viel bewegen kann, wollte sie dabei sein. Die Kommunalwahl im September 1999 war ein voller Erfolg: 10,1 % der Wählerstimmen für die UWG und damit drei Sitze im Stadtparlament. Dann kam eine Menge Arbeit auf die sieben Fraktionsmitglieder zu. Rats- und Ausschussarbeit - mit, aber auch oft genug gegen die Zweidrittel-Mehrheit der CDU.

Axel Ellertmann, Vorsitzender der UWG und stellvertretendes Mitglied im Bauauschuss:" Es ist nicht immer einfach, weiter zu machen, wenn man mit ansehen muss, wie Fragen, die an uns herangetragen werden, Probleme von Bürgern, die uns wirklich wichtig sind, von der CDU-Mehrheit und dem Bürgermeister kaum beachtet, ohne große Diskussion abgelehnt oder einfach totgeschwiegen werden. Z.B. soll und will der Bürger auch wissen, was von der Stadt (Verwaltung) in seine Stadt investiert wird, was mit seinen Steuergeldern geschieht. Auch dieser Informationspflicht kommt man von Seiten der Stadt nicht immer nach. z.B.liegt seit nunmehr neun Monaten ein Antrag der UWG auf dem Tisch des Bürgermeisters, in dem er aufgefordert wird, die gesamten Investitionen, die im Bereich der "Alten Baumschule" (Umbau Dompassage, Kauf und Abriss des Hauses Neustr.3 u.s.w.) getätigt wurden, offen zu legen."

Auch das Bürgerbegehren im Jahre 2000 wurde maßgeblich von der UWG unterstützt. Dazu die Pressesprecherin der UWG und Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens Monika Matuszak:" Der Bürger soll auch mitentscheiden können, wenn es z.B. um den Bau eines Supermarktes in unmittelbarer Nähe von Kirche und Schule geht. Aber das kann er in Olfen nicht, weil für Herrn Himmelmann 2190 Bürger, die beim Bürgerbegehren in kürzester Zeit ihre Stimme gegen einen Supermarkt abgegeben haben, immer noch eine Minderheit in Olfen sind. Die Mehrheit in Olfen unterstützt noch die CDU-Ratsmehrheit. Dies zu ändern, dafür treten wir auch 2004 bei der nächsten Kommunalwahl wieder an."

Auch im Jahr 2002 ist die UWG sehr aktiv. Der Fraktionsvorsitzende Heinz Dieter Broz stellt zwei aktuelle Themen vor:" Wir setzen uns für eine Verbesserung der Infrastruktur ein. Bei ständig steigender Einwohnerzahl wächst der Verkehr, wachsen auch die Schülerzahlen. Aber die Stadt investiert die Einkünfte aus den Grundstücksverkäufen lieber in prestigeträchtige Objekte, wie den Umbau der Dompassage (die meistens allerdings einen eher verlassenen Eindruck macht), statt in Entlastungsstraßen, die Verkehrsberuhigung der Innenstadt oder eine zweite Grundschule.

Solange hier keine Pläne der Stadtverwaltung vorliegen, stehen wir neuen Bauvorhaben, die die Einwohnerzahl weiter erhöhen, kritisch gegenüber und werden Neubaugebiete, wie in Olfen-Süd (Dattelner Straße) grundsätzlich ablehnen. Wir setzen uns außerdem für den Erhalt des Spielplatzes Heidkamp in seiner jetzigen Form ein. Hier will die Stadt aus einem Spielplatz Bauland machen. Übrig bleibt eine größere Sandkiste, die kaum mehr zugänglich ist. Sogar der Regenbogenkindergarten (der neben dem eigenen noch einen öffentlichen Spielplatz in unmittelbarer Nähe hat) nimmt den langen Marsch bis zum Heidkamp auf sich, weil auf diesem Spielplatz die Kinder noch Platz zum Laufen, Möglichkeiten zum Versteckspielen und Erfahrungssammlung in der Natur haben. Für den Erhalt des Spielplatzes haben einige Anwohner bereits über 80 Unterschriften nur in der näheren Umgebung gesammelt." Neues von der Öffentlichkeitsarbeit der UWG kann die Pressesprecherin Monika Matuszak berichten:" Ab Juni werden wir uns den Olfenern einmal im Monat auf dem Wochenmarkt mit einem Informationsstand vorstellen. Hier  kann der Bürger diskutieren, kritisieren (auch loben) und sich informieren über die UWG der letzten drei Jahre, die UWG von heute und die UWG von morgen. Aktuelle Informationen gibt es natürlich auch weiterhin im UWG-Schaukasten und im Internet unter www.uwg-olfen.de."

Einen Blick in die Zukunft auf die Kommunalwahl 2004 wagt der Vorsitzende der UWG Axel Ellertmann:" Eine starke Opposition wäre wichtig für Olfen. Das gilt auch für einen Gegenkandidaten für das Bürgermeisteramt. Hier sollte die Opposition diesmal mehr auf Einigkeit und Kompetenz setzen, als auf drei Kandidaten, die für drei politische Richtungen stehen. Denn der Bürgermeister kann nur in eine Richtung schauen: auf den Bürger.

Für die UWG kann ich nur sagen: Wir machen weiter, weil wir den Rückhalt in der Olfener Bevölkerung spüren, die uns zeigt, dass wir wichtig sind für Olfen und dass wir gebraucht werden in Olfen."

 

UWG Olfen nimmt Stellung zu den Plänen den Spielplatz Heidkamp umzuwandeln in Bauland vom 22 Juni 2002

Pressemitteilung der UWG Olfen zu den Plänen, den Spielplatz Heidkamp in Bauland für zwei Wohnhäuser umzuwandeln mit der Bitte um Erscheinen am Samstag, den 22. Juni.2002 

Die UWG hat sich noch einmal mit zwei Sprechern der Heidkamp-Anwohner, Herrn Zempelin und Herrn Günther, in Verbindung gesetzt, um den neuesten Stand der Dinge bzgl. des Spielplatzes in Erfahrung zu bringen. Dabei erfuhr Monika Matuszak, Pressesprecherin der UWG, dass nicht die Stadt, sondern die CDU-Fraktion die Anwohner bei einem Ortstermin über die Pläne des Bürgermeisters informiert hat.

So wusste Herr Kötter zu berichten, dass auch der mit schönem alten Baumbestand flankierte Fuß- und Radweg, der jetzt um den Spielplatz herumführt, der städtischen Bauwut zum Opfer fallen soll. Stattdessen soll dieser Weg mitten über den stark verkleinerten Spielplatz, der von einer Anwohnerin auch schon als Sandkiste bezeichnet wurde, führen. Die Anwohner und auch die UWG halten die Lösung bei einem Kleinkinderspielplatz für sehr gefährlich, weil der bisherige Weg auch von vielen Radfahrern genutzt wird.

Und die Bäume, die den Kindern im Moment zu jeder Tageszeit Schatten spenden? Ja, die würden ja woanders wieder angepflanzt, so Herr Danielczyk von der CDU-Fraktion.

Auf dem Spielplatz müssen die Kinder dann allerdings auf Schatten verzichten. Auch die schwache Argumentation der Stadt, dass der Spielplatz kaum genutzt würde, macht sich die CDU-Fraktion zu eigen. Dies kann man so nicht stehen lassen. Die Kinder sind da. Erst kürzlich wurde im Heidkamp neugebaut und acht Kinder sind zugezogen.

Auch wächst die nächste Generation bereits nach. Und häufig sind Gruppen des Regenbogenkindergartens auf dem Spielplatz, weil sie hier ganz andere Spielmöglichkeiten finden. Herr Zempelin erklärt sich die manchmal recht geringe Nutzung damit, dass der Spielplatz mit nur zwei Schaukeln und einer Rutsche nicht besonders attraktiv ist. Da haben manche in ihrem Garten mehr Spielgeräte. Seit Jahren ist die Stadt ihrer Verpflichtung nicht nachgekommern, den Spielplatz in Ordnung zu halten: der Sand wurde zwei Jahre lang nicht ausgewechselt, die Holzeinfassung eines Sandkastens ist unfallträchtig zusammengebrochen. Die UWG ist mit den Anwohnern der Meinung, dass man einen Spielplatz auch unattraktiv machen kann, indem man ihn einfach verkommen läßt. Hier sieht die UWG Parallelen zur Alten Baumschule, wo die Hinterhöfe zum Schluss auch in einem unansehnlichem Zustand waren. Ähnlich wie beim Bürgerbegehren gegen den Bau des K+K-Marktes gehen CDU und Stadt mit den gesammelten Unterschriften gegen die städtischen Baupläne auf dem Spielplatz um. Sie werden ignoriert. Damals waren über 2000 Unterschriften von Olfener Bürgern für Herrn Himmelmann eine Minderheit, die sich der Mehrheit zu beugen hat. Heute verfolgen die Heidkämper für Herrn Kötter” nur eigene Interessen und nicht die der Allgemeinheit” ( WAZ, Juni `02). Da fragt sich nicht nur die UWG: Wer ist denn die Allgemeinheit bei einem Spielplatz, wenn nicht die Anwohner und deren Kinder, die darauf spielen sollen. Hier überschneiden sich eigene Interessen und das Gemeinwohl, so dass der Vorwurf von Herrn Kötter sein Ziel nicht erreicht, die Bedeutung der 80 Unterschriften herunterzuspielen.

 

Positionen der UWG zur Stadtentwicklung

Der Fraktionsvorsitzende Heinz Dieter Broz stellt drei aktuelle Themen vor:" Wir setzen uns für eine Verbesserung der Infrastruktur ein. Bei ständig steigender Einwohnerzahl wächst der Verkehr, wachsen auch die Schülerzahlen.

Aber die Stadt investiert die Einkünfte aus den Grundstücksverkäufen lieber in prestigeträchtige Objekte, wie den Umbau der Dompassage, statt in Entlastungsstraßen, die Verkehrsberuhigung der Innenstadt oder eine Verbesserung der Schulsituation. Solange hier keine Pläne der Stadtverwaltung vorliegen, stehen wir neuen Bauvorhaben, welche die Einwohnerzahl weiter erhöhen, kritisch gegenüber und werden Neubaugebiete, wie in Olfen-Süd (Dattelner Straße) grundsätzlich ablehnen.

Wir setzen uns außerdem für den Erhalt des Spielplatzes Heidkamp in seiner jetzigen Form ein. Hier will die Stadt aus einem Spielplatz Bauland machen. Übrig bleibt eine größere Sandkiste, die kaum mehr zugänglich ist. Sogar der Regenbogenkindergarten (der neben dem eigenen noch einen öffentlichen Spielplatz in unmittelbarer Nähe hat) nimmt den langen Marsch bis zum Heidkamp auf sich, weil auf diesem Spielplatz die Kinder noch Platz zum Laufen, Möglichkeiten zum Versteckspielen und Erfahrungssammlung in der Natur haben. Für den Erhalt des Spielplatzes haben einige Anwohner bereits über 80 Unterschriften nur in der näheren Umgebung gesammelt."

Auch bei den neuen städtebaulichen Entwicklungen wird die UWG Alternativen aufzeigen und aktiv mitwirken. Gerade im Zusammenhang mit der Innenstadtgestaltung sind auch neue Wege zu gehen um weitere städtische Investitionen am Bedarf und Willen der Bevölkerung vorbei zu verhindern.

Einen Blick in die Zukunft auf die Kommunalwahl 2004 wagt der Vorsitzende der UWG Axel Ellertmann:" Eine starke Opposition wäre wichtig für Olfen. Das gilt auch für einen Gegenkandidaten für das Bürgermeisteramt. Hier sollte die Opposition diesmal mehr auf Einigkeit und Kompetenz setzen, als auf drei Kandidaten, die für drei politische Richtungen stehen. Denn der Bürgermeister kann nur in eine Richtung schauen: auf den Bürger.

Für die UWG können wir nur sagen: Wir machen weiter, weil wir den Rückhalt in der

Olfener Bevölkerung spüren, die uns zeigt, dass wir wichtig sind für Olfen und dass wir gebraucht werden in Olfen."

 

 Die Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen e.V.

 

Anregungen der UWG zu Marktplatzgestaltung

1. Ablenkung des Verkehrs über Funnenkampstraße zum Parkplatz6 Volksabank Nordwall      

2. Marktplatz für den Verkehr an Markttagen gesperrt, sonst verkehrsberuhigt                

3. Zufahrt über Marktstraße bis zum Parkplatz (Hinweis Ost- Straße)

4. Verkehrsabfluss über Neustraße, Oststraße und Dattelner Straße

5. Linienverkehr frei

6. Zufahrt bis Parkplatz Ostwall, zur Geest

 

marktplatz 1

UWG spendet für die Stadtranderholung                10.04.03

- Nach JSKS-Sitzung wurde Scheck in Höhe von 500 € überreicht -

Der städtische Zuschuss zur Stadtranderholung ist seit Jahren kaum gestiegen, obwohl sich dieses ehrenamtlich getragene Angebot bei den Schulkindern stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Daher wird es immer schwieriger ein attraktives Programm zusammen zu stellen, das für die interessierten Familien bezahlbar bleibt.

Um die hier seit Jahren geleistete Arbeit zu unterstützen und auch um ein Zeichen für die Zukunft dieser sozialen Einrichtung in Olfen zu setzen, hat die UWG sich entschlossen, die Stadtranderholung, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert, mit einem Betrag von 500 € zu bezuschussen.

Die UWG setzt hiermit ihr Engagement im Kinder- und Jugendbereich fort, nachdem sie bereits die Gesamtschule (Schulhofbank) und die Grundschule (Fernsehanschluss) unterstützt hat.

Die UWG verfolgt damit konsequent ihr Ziel, nicht nur politisch in Olfen etwas zu bewegen, sondern auch im sozialen Bereich Zeichen zu setzen.

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