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Heinz Dieter Broz Olfen, 11. März 2008
Fraktionsvorsitzender der
UWG Olfen
Wie der Ratsvorlage zu entnehmen ist, funktioniert der vorgeschlagene Weg nur unter gewissen Rahmenbedingungen. Es ist wesentlich für das Modell, dass möglichst viele der Kommunen mitmachen. Aus den Unterlagen wird deutlich, dass ein Herausbrechen mehrerer Kommunen zu einer Unwirtschaftlichkeit führt. Gibt es für die Stadt Olfen eine Möglichkeit zum Ausstieg, wenn nicht alle anderen Gemeinden in gleicher Weise zu dem Modell beitragen? Gibt Olfen mit der Zustimmung zu der Vorlage alle weiteren Entscheidungsmöglichkeiten aus der Hand?
Wie in dem Konzept dargestellt, ist die Festlegung des Übernahmepreises von den heutigen Versorgern strittig. Von diesem Übernahmepreis hängt aber die Sinnhaftigkeit für die Olfener Bürger ab. Ist durch einen Wirtschaftlichkeitsvergleich geklärt, dass die Vorteile der Umsetzung des Konzeptes nachweisbar größer sind als ein Beibehalt der heutigen Struktur? Gilt dies auch, wenn eine oder mehrere Gemeinden herausbrechen oder sogar Olfen alleine übrig bleibt?
Wird Olfen den Unternehmenssitz der gemeinsamen Netzgesellschaft und der Infrastrukturgesellschaft erhalten? Welche Vorleistungen muss Olfen dafür erbringen? Wie viele Arbeitsplätze werden mindestens in Olfen entstehen?
Welche Kosten sind bisher angefallen? Mit welcher Kaufsumme und sonstigen Kosten (Beraterleistungen…) muss die Gemeinde Olfen insgesamt rechnen? Ist sichergestellt, dass auch bei steigenden Zinsen oder anderen negativen Entwicklungen der Olfener Bürger nicht belastet wird?
Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch muss Olfen die Mitarbeiter der Firmen übernehmen, die die Konzession verlieren. Was soll mit diesen Mitarbeitern geschehen?
Wurde bereits beim Regierungspräsidenten die grundsätzliche
Zustimmung eingeholt? Wurde mit ihm gesprochen?
Sind die Fragen der UWG vom 14.12.2007 durch die Verwaltung bereits umfassend beantwortet?
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