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Antrag Bürgerbefragung - Stellungnahme „newPark-Projekt“ vom 3. November 2006

Datum: 3. November 2006

newPark-Projekt

Antrag Bürgerbefragung

Sehr geehrter Herr Himmelmann,

 

die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Olfen ist gebeten worden, eine Stellungnahme zum sogenannten „newPark-Projekt“ abzugeben, und zwar für eine empfehlende Schlussberatung zur Ratssitzung, wahrscheinlich am 7. Dezember 2006. Mit newPark ist ein 450 ha großes Areal auf dem Gebiet der Städte Datteln und Waltrop, unmittelbar vor den Toren unserer Stadt Olfen, gemeint. Das großflächige Industrieansiedlungen ab 10 ha Flächenbedarf vorsieht, flankiert von deutlich kleineren Bereichen für Produktions- und Dienstleistungsbetrieben sowie für Freizeitbedarf. Damit steht newPark, das in 15 bis 30 Jahren erhofft, bereits im Widerspruch zum zuständigen Landesentwicklungsplan (LEP) VI.

 

Wenn wir weiter bedenken, dass eine deutliche Konkurrenz zu Lasten bestehender heimischer Betriebe sowie eine immense Verkehrsmehrbelastung die Folge sein können, dürfte der Jubel der olfener Bevölkerung schon erheblich abklingen. Auch wenn, die UWG eingeschlossen, wir froh über jeden zusätzlich entstehenden Arbeitsplatz sind, darf nicht vergessen werden, dass beispielsweise ein von E.on geplantes 1.000 Mega-Kraftwerk gerade 70 zusätzliche Arbeitsplätze vorsieht.

 

Vorsicht ist ebenso angebracht bei der Entwicklung der Grundstückspreise in Olfen. Wer über kein eigenes Grundstück verfügt, wird es als Jungfamilie schwer haben, sich den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können. Das Interesse der „newPark Befürworter“ wird allerdings verständlich, wenn man weiß, dass ein einziger Besitzer (die früheren VEW) fast im Besitz des gesamten Geländes ist und wenn wir in Betracht ziehen, dass Lärm und Immission bei dem heute landwirtschaftlich genutzten Areal weniger Probleme bei dünner Besiedlung bereiten als in den reichlich vorhandenen innerstädtischen Industriebrachen. „Die grüne Lunge“ vor unserer Stadt ist also in Gefahr und zu dem beinhaltet das Konzept newPark bei der Umsetzung Risiken bezüglich der Steuervergünstigungen. Außerdem können Probleme bei der erhofften Vereinfachung von Genehmigungsverfahren auftreten. Letztendlich werden nach eigener Aussage der „newPark Befürworter“ in frühestens 15 Jahren „hoch qualifizierte Facharbeiternehmer mit Industrieerfahrung“ zum Zuge kommen.

Die UWG-Olfen ist der Auffassung, dass angesichts der komplizierten Materie nicht allein die Stadtratsfraktionen zu entscheiden haben. Vielmehr sollten alle Olfener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgerbefragung um Stellungnahme gebeten werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heinz dieter Broz , UWG Olfen

 

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