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Herzlich Willkommen auf der Homepage Ihrer UWG Olfen e. V.

Aktuelles: Kommunalwahl 2014 ; Stellungnahme Ihrer UWG Olfen zu den Strassenvarianten der K8n ; Neubau der Lippebrücke im Kreis Unna / Recklinghausen ; Haushaltsrede 2014 ; Anekdoten: Märchenstunde Teil 1

Die UWG möchte Ihnen im Folgenden ihre Stellungnahmen zu einigen sehr interessanten Tages- ordnungspunkten (Top) der Sitzung des Jugend-, Senioren-, Kultur- und Sportausschusses mitteilen:

 TOP 1: Erweiterung der Sportanlagen im Bereich des Steverparks

Auch die UWG ist der Meinung, dass der Olfener Sport eine neue Sportanlage braucht. Das Kanalstadion ist mit seinem schlechten Rasenplatz und der Umlaufbahn, die keine 400 m misst, nicht wettkampftauglich und das Steverstadion allein ist für eine 12.000 Einwohnerstadt mit einem Sportverein, der über 2000 Mitglieder zählt, nicht ausreichend.

Im Sinne einer mitwachsenden Infrastruktur wird der angedachte Stever-Sportpark sicherlich benötigt.

Hier zeigt sich wieder einmal die Plan- und Konzeptlosigkeit des Bürgermeisters. Ein neues Stadion muss her, obwohl in den letzten Jahren so gut wie gar nicht dafür gespart worden ist. Glücklicherweise konnte das Kanalstadion mit einem Schnellschuss und unter der Bedingung, dass hier zügig Bauland geschaffen wird, gewinnbringend an den Mann gebracht werden, so dass die Stadt die Finanzierung gesichert hat.

Der UWG bereitet es aber Bauchschmerzen, dass der SuS mit einem Finanzierungsvolumen von 200.000 € von der Stadt stark in die Pflicht genommen wird. Eine Beitragserhöhung von 25 Prozent bei den Erwachsenen und von ca. 30 Prozent bei Kindern und Jugendlichen ist erforderlich. 4,50 € pro Kind und 7,50 € pro Erwachsenen: Das ist für einkommensschwache Familien mit mehreren Kindern nicht mehr bezahlbar.

Eine anderweitige Finanzierung ist nicht möglich:

Fördergelder gibt es nur noch im Bereich des Gesundheits- und Behindertensports, die übrigens auch schon beim Bau der neuen Halle genutzt worden sind. Aber diese Gelder können nicht für den Bau eines neuen Stadions, der hauptsächlich dem Schulsport und der Leichtathletik zugute kommt, verwendet werden. Hiermit sollen vielmehr Sportgeräte z.B. im Bereich des Behindertensports finanziert werden. Auch die Mitgliedsbeiträge aus dem Gesundheitssport sollen in diesen Bereich fließen.

Wir finden es nicht richtig, wenn der SuS durch die große finanzielle Belastung, die in den nächsten Jahren auf ihn zukommt, den grossen und sich immer weiter vergrössernden Bereich des Gesundheitssportes nicht entsprechend unterstützen kann. Hier müssen alle Beteiligten sich noch einmal zusammensetzen und eine für alle Seiten vertretbare Lösung finden.

 

TOP 4: Bezuschussung der Stadtranderholung

Der städtische Zuschuss zur Stadtranderholung (per Beschluss 2000 € in 2003) ist seit Jahren kaum gestiegen, obwohl sich dieses ehrenamtlich getragene Angebot bei den Schulkindern stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Daher wird es immer schwieriger ein attraktives Programm zusammenzustellen, das für die interessierten Familien bezahlbar bleibt. Um die hier seit Jahren geleistete Arbeit zu unterstützen und auch um ein Zeichen für die Zukunft dieser sozialen Einrichtung in Olfen zu setzen, hat die UWG sich entschlossen, die Stadtranderholung, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert, mit einem Betrag von 500 € zu bezuschussen.

Die UWG setzt hiermit ihr Engagement im Kinder- und Jugendbereich fort, nachdem sie bereits die Gesamtschule (Bank) und die Grundschule (Fernsehanschluss) unterstützt hat. Die UWG verfolgt damit konsequent ihr Ziel, nicht nur politisch in Olfen etwas zu bewegen, sondern auch im sozialen Bereich Zeichen zu setzen.

Im Anschluss an diese Sitzung werden wir einen Scheck in dieser Höhe an Frau Richter übergeben.

 

TOP 7: Schließung einer Gruppe im evangelischen Kindergarten

Mit der Beauftragung der Verwaltung entsprechende Schritte einzuleiten ist bereits die Konsequenz verbunden, daß eine Gruppe geschlossen wird und die entsprechenden Stellen abgebaut werden. Die UWG hält diese Entscheidung für verfrüht und falsch.

Noch haben die wenigsten Eltern den Kindergartenplatz abgelehnt, weil die Bescheide über die Zuweisung der Kindergartenplätze erst Ende März angekommen sind.

Im übrigen wundert uns, dass Eltern einen Kindergartenplatz einfach so ablehnen.

Welche Alternativen werden Ihnen angeboten? Wird Ihnen z.B. auch gesagt, daß viele Eltern Fahrgemeinschaften (auch nach Vinnum) bilden? Solche Kontakte könnten über die Stadtverwaltung geknüpft werden. Die UWG hält es für wichtig, daß Kinder frühzeitig den Kindergarten besuchen können, weil sich hier das Sozialverhalten entwickelt, dass für einen erfolgreichen Schulstart wichtig ist.

In anderen Städten bekommt man für Dreijährige keinen Kindergartenplatz. Wir sollten deshalb bemüht sein, die räumlichen und personellen Kapazitäten aufrecht zu erhalten, um auf den Förderauftrag, der auf die Kindergärten in ein oder spätestens zwei Jahren zukommt, adäquat reagieren zu können. Es macht doch keinen Sinn jetzt Personal abzubauen, was man im nächsten Jahr wieder einstellen muß.

Man könnte sich auch Gedanken über spezielle Förderangebote oder über ein besseres Betreuungsangebot für unter Dreijährige machen. Auch die Verkleinerung einzelner Gruppen hat sich bewährt und könnte jetzt in die Tat umgesetzt werden. Hier sind Stadt und Kindergarten gefragt Ideen zu entwickeln und Bedarf zu ermitteln. Unserer Ansicht nach tun sich hier Chancen auf, die man nicht verpassen sollte.

Die Schließung einer Gruppe aber setzt ein Zeichen in die falsche Richtung.

Hier sollten sich die Verantwortlichen nach dem 11. April noch einmal zusammensetzen und eine bessere Lösung suchen.

 

TOP 8: Kein Konzept bei der städtischen Jugendarbeit

Aus der Vorlage lesen wir mal wieder die Konzept- und Planlosigkeit heraus: Dieses Mal bei der städtischen Jugendarbeit. Wir freuen uns nicht, daß wir damals Recht hatten, als wir die Lösung der Kommunikationsprobleme unter den verantwortlichen Jugendleitern durch einen Supervisor für zweifelhaft hielten. Hier hätte viel früher eingegriffen werden müssen. Jetzt steht man vor einem Scherbenhaufen. Das "for you", mit großen Zielen angetreten, hat sich zu einer städtisch kontrollierten Spielhalle mit Ausschank entwickelt.

Wie kann man ein Angebot von Fernsehen, Internet, Glücksspielen und Spielautomaten als Stätte der Kommunikation bezeichnen?

Und wie soll es personell weitergehen? Will die Stadt sich Ihrer Verantwortung ganz entziehen und das "for you" in ehrenamtlichen Händen belassen?

Die UWG findet das bei einem städtischen Jugendcafe, das auch 16jährige besuchen können, problematisch.

 

gez. Heinz Dieter Broz , UWG Olfen

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„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

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