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Kosten sparen durch Contracting
Die UWG betrachtet Contracting als eine Investitionsalternative, um moderne Energietechnologie in öffentlichen Gebäuden kostengünstig zu installieren. Energiedienstleistung ist bei den Versorgern ein wichtiges Thema geworden. Kundenbindung ist ein entscheidener Wettbewerbsfaktor.
Die Bundesrepublik Detschland hat am 16. Februar 1992 die Klimakonvention (Klimagipfel) unterzeichnet, die am 21. März 1994 in Kraft getreten ist. Bis zum Jahr 2005 strebt die Bundesregierung eine CO² Reduzierung von 25 bis 30% an. Diese Zielvorgabe setzt Investitionen in erheblichem Umfang voraus. Das kann für die Stadt Olfen in Zukunft ein finanzielles Problem werden. In welchem Umfang können Mittel für solche Energiesparmaßnahmen bereit gestellt werden? ( Das Waltroper Modell, Contracting mit der VEW).
Contracting wäre eine Alternative. Langfristig gesehen werden unserer Meinung nach die Energiepreise wieder steigen. Das Contracting bietet die Möglichkeit, die erhöhten Ausgaben durch Steuern für die verbrauchte Energie zu kompensieren. Somit könnten Energiekosten gesenkt werden.
An öffentlichen Einrichtungen besteht meistens ein hohes Einsparpotential. Um das auszuschöpfen, muss man investieren. Durch Contracting können Optimierungen durchgeführt werden ohne Kapitaleinsatz der Kommune.
Wir wollen zwei Contracting- Varianten erläutern!
Anlagen- Contracting
Der Contractor plant, baut, finanziert, betreibt und wartet eine Energieerzeugungsanlage auf eigenes Risiko. Die Preise für den Energieverbrauch setzen sich zusammen aus Grundpreis und Arbeitspreis, wobei im Grundpreis die Kapitalkosten mit eingebunden sind.
Einspar- Contracting Grundlage hierfür sind die eingesparten Energiekosten für die Finanzierung der Maßnahmen des Contractors. Dieses Modell wird bei Objekten mit sehr hohem Energiebedarf bevorzugt. Energieeinsparmaßnahmen sind z.B. Beleuchtung, Klima/Lüftung, Heizung, Pumpen, Wasser usw.
Die eingesparten Energiekosten zahlt dann der Nutzer an den Contractor. Dadurch refinanziert sich die Optimierungsmaßnahme des Contractors. Die Vertragsdauer liegt bei ungefähr 10 Jahren. Danach profitiert der Nutzer von der Kostenreduktion und von der optimierten Anlage.
Aufgaben und Ziele eines Contractors:
> Optimiertes und energiesparendes Betreiben der Anlagen
> Wartung und Instandhaltung
> Erneuerung der technisch veralteten Anlagen
> Anfertigung einer Grob- und Feinanalyse
> Zusammenarbeit von Contractor und Nutzer
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