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UWG setzt sich ein

02.01.2005

Die UWG Olfen hat einen Freund verloren! Wir nehmen Abschied von Norbert Vennemann

14.09.2002

Pressemitteilung der UWG Olfen zu Missständen im Bereich des Betreuten Wohnens:

12.07.2002

Pressemitteilung des Vorsitzenden der UWG-Olfen, Axel Ellertmann, zu den Einzäunungsmaßnahmen der Stadt Olfen für das Steverauenprojekt am Sternbusch

14.03.2002

Eine Anekdote aus dem HFB-Ausschuss:

06.03.2002

INTERVIEW AM DONNERSTAG  Ruhnachrichten - Heinz Dieter Broz

12.12.2001

Pressemitteilung der UWG zu dem Artikel der WAZ vom "Kein Mikrophon für redseelige UWG":

20.11.2001

Pressebericht der WAZ vom UWG: Stadthalle muss weiter verbessert werden. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!

17.11.2001

Pressebericht der Ruhr Nachrichten vom UWG begrüßt Pläne für die Stadthalle“Dringend notwendige Verbesserungen” Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!

09.06.2001

Pressemitteilung der UWG Olfen zum Thema: Wo bleibt das Energiebewirtschaftungskonzept der Stadt Olfen?

15.05.2001

Pressemitteilung der UWG zum Tagesordnungspunkt“Schulwegsicherung- Erstellung von Schulwegplänen”der Schulausschusssitzung vom 15. Mai 2001.

12.05.2001

Pressemitteilung der UWG zum Energiebewirtschaftungskonzept der Stadt Olfen, hier am Beispiel der Heizungssanierung in der Grundschule

03.04.2001

Die UWG unterstützt den Antrag des DRK auf einen städtischen Zuschuss...

03.12.1999

“Wettbewerb für City-Planung”UWG kritisiert das Vorgehen im Bereich Kirchstraße

Pressemitteilung des Vorsitzenden der UWG-Olfen, Axel Ellertmann, zu den Einzäunungsmaßnahmen der Stadt Olfen für das Steverauenprojekt am Sternbusch mit der Bitte um Erscheinen am Freitag, den 12. Juli 2002:

Der Vorgang am Sternbusch hat auch mich verwundert. Erst soll der gesamte Sternbusch für das Steverauenprojekt eingezäunt werden, dann, nachdem schon mehr als die Hälfte der Pfähle gesetzt worden sind, soll es auf einmal nur noch knapp ein Viertel der Waldfläche sein. Sind denn der Stadtverwaltung die Annehmlichkeiten für Spaziergänger erst so spät in den Sinn gekommen?Ein Anruf beim Forstamt in Münster bringt Aufklärung:

Nach dem Landesforstgesetz braucht der Waldbesitzer eine Genehmigung, um Waldflächen in Weideflächen umzuwandeln und für das allgemeine Betreten zu sperren. Diese Genehmigung hatte die Stadt Olfen nicht. Dies ist keine Sau, die durch Olfen getrieben wird, sondern eine Tatsache, die von der Stadt bewusst verschleiert wird. Die Genehmigung hätte die Stadt übrigens nur bekommen, wenn sie an anderer Stelle in Olfen Ersatzaufforstungsmaßnahmen mindestens in gleicher Größe betrieben hätte. Das wäre ziemlich teuer geworden, und teuer soll das Steverauenprojekt ja nicht werden.

Aber nicht das ist der Grund, warum der Vorgang einen Zeitungsartikel wert ist, sondern die Tatsache, dass behauptet wird, man hätte nicht ohne Genehmigung die Pfähle gesetzt und sei nicht vom Forstamt darauf aufmerksam gemacht worden, dass das nach dem Landesforstgesetz unzulässig ist.

Das ist die Sau, die jetzt von Ihnen durch Olfen getrieben wird, Herr Himmelmann.

gez. Axel Ellertmann Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Olfen

Pressemitteilung der UWG Olfen zu Missständen im Bereich des Betreuten Wohnens: 14.09.2002

 

“Ich bin gerne in meiner Wohnung, aber es gibt einige Dinge hier im Betreuten Wohnen, die nicht in Ordnung sind und die die Olfener Bürger erfahren sollten.”

Aufgeschreckt durch diesen Anruf von Lisa Rentzsch, einer Bewohnerin des Betreuten Wohnens folgten zwei Besuche durch Mitglieder der UWG-Fraktion und des Vorstandes, bei denen eine lange Mängelliste zu Tage trat.

Vergleichsweise harmlos sind noch die Missstände in Küche und Bad: in die Siffons wurden falsche Dichtungsringe eingebaut, die Heizung im Bad kann in der wärmeren Jahreszeit nicht eingeschaltet werden, der Brausekopf war nach kurzer Zeit verkalkt, der Wasserdruck im Bad ist zu hoch und kann nicht reguliert werden. Hinzu kommt, dass es in der Anlage für die Bewohner keine Möglichkeit gibt, ihre Wäsche außerhalb der Wohnungen zu trocknen.

Von ganz anderem Kaliber ist dagegen die erste Nebenkostenabrechnung. Die UWG und auch der Mieterverein Münster haben hier gravierende Verstöße gegen das Mietrecht festgestellt.

So wird für die von der St.Vitus Stift GmbH (eine Tochtergesellschaft der Stadt Olfen) eingebaute Küche nicht nur in der Grundmiete mit ursprünglich 35 DM berechnet. Erstaunlicherweise taucht diese Summe auch noch bei den Nebenkosten auf. Dies ist eine vertragswidrige und damit unzulässige Doppelberechnung. Aber nicht die einzige: Bei den Nebenkosten wurden Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Sicherheitszuschläge berechnet, die ebenfalls schon in der Kaltmiete enthalten sind. Schließlich wurden 90 für Hausreinigung berechnet, obwohl überhaupt keine Reinigung stattfindet: Frau Rentzsch hat keinen Hausflur und den Weg zu ihrer Wohnung muss sie selber fegen. Der Mieterverein hat Herrn Hasebrock, den Leiter des Betreuten Wohnens, bereits am 12. Juni 2002 aufgefordert, zu diesen Verstößen Stellung zu nehmen. Nicht nur Frau Rentzsch und die UWG warten auf eine Antwort.

Eine Stellungnahme erwarten wir auch zu dem Wasserschaden im letzten Sommer: hier wurde die in Aussicht gestellte Mietminderung nach mittlerweile einem Jahr noch nicht gezahlt. Auch ist der Schaden noch nicht behoben: die dringend notwendige Außenisolierung der Häuser ist noch nicht vorgenommen worden. Frau Rentzsch befürchtet eine Wiederholung der Wassereinbrüche, wenn hier nicht bald gehandelt wird.

Ein weiteres Ärgernis ist der in den Wohnräumen verlegte PVC-Boden. Die Ränder sind nicht versiegelt worden, mit der Folge, dass die Ecken unfallträchtig hochstehen und bereits nachgeklebt werden mussten. Auch besteht die Gefahr, dass die Platten sich heben, da verschüttete Flüssigkeit oder auch Wischwasser unter die Platten laufen kann. Eine Nachbesserung wurde trotz frühzeitiger Reklamation nicht vorgenommen.

Die UWG war weiterhin daran interessiert, wie die Betreuung aussieht, die ja von den Bewohnern über einen Betreuungsvertrag mit monatlich 76,69 € bezahlt werden muss. Frau Rentzsch fühlt sich sehr schlecht betreut, was der Mieterverein Münster nur bestätigen kann.

Die einzige Sozialarbeiterin des gesamten Komplexes betreut 36 Wohneinheiten im Betreuten Wohnen und alle Bewohner des Altenheimes. Aufgrund dieses Arbeitsumfangs findet sie verständlicherweise nicht die Zeit, die Bewohner in ihren Wohnungen aufzusuchen. Vielmehr müssen die Bewohner zu ihr ins Altenheim kommen, nachdem ein Termin vereinbart worden ist. Ansonsten besteht die soziale Betreuung nur aus Veranstaltungen im St.Vitus Stift, für die auch noch eine Verzehrpauschale gezahlt werden muss, ob man nun etwas verzehrt oder nicht.

Eine Fürsorge und Betreuung im Einzelfall unter Berücksichtigung der Belange des jeweiligen Mieters fehlt demnach völlig, so stellt es auch der Mieterverein Münster fest.

Nicht ausreichend ist auch die Notrufanlage. Diese muss einmal am Tag betätigt werden, damit die Zeitschaltuhr, die es für jede Wohneinheit im St.Vitus Stift gibt, nicht abläuft. Erst wenn der Notrufknopf 30 Stunden lang nicht betätigt worden ist, wird ein Alarm ausgelöst. Die UWG will sich nicht vorstellen, was in 30 Stunden alles passieren kann. Zwar gibt es da noch den Notruffinger, den jeder Bewohner um den Hals trägt, aber auch diesen kann man bei einem unglücklichen Sturz oder Bewusstlosigkeit nicht drücken. Unserer Ansicht nach fehlt es hier an der persönlichen Betreuung. Warum kann nicht einfach mal ein Mitarbeiter vorbeischauen, der nicht gleichzeitig mit Pflegeaufgaben im Altenheim betraut ist. Bei den ziemlich hohen Mietpreisen und den zusätzlichen Betreuungskosten müsste das möglich sein.

Eine Anekdote aus dem HFB-Ausschuss:

In der HFB-Sitzung am 14. März 2002 schlug Christoph Kötter vor, dass die Olfener Gruppen, die Gelder von der Stadt zur Förderung der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit mit der Dritten Welt erhalten, sich demnächst im Vorfeld über die Verteilung der Gelder verständigen sollten. Das Ergebnis dieser Vorgespräche könnte dann dem Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt werden.

Dieser Vorschlag des CDU-Fraktionsvorsitzenden hat uns sehr gefreut, weil er damit eine Anregung aufgreift, die die UWG bereits in der Ratssitzung am 11. Dezember 2001/HFB-Sitzung am 06. Dezember 2001 zur Diskussion gestellt hatte.

Zum damaligen Zeitpunkt fand unser Vorschlag aber wenig Anklang. Jetzt können wir in der Zeitung lesen, dass Herr Wilmsmann und alle Ausschussmitglieder von Herrn Kötters Vorschlag sehr angetan waren.

Gute Gedanken setzen sich eben doch durch.

In Olfen allerdings nur mit Hilfe der CDU.

Danke Herr Kötter. Die UWG ist guter Hoffnung, dass wir uns zum gegebenen Zeitpunkt einmal revanchieren können.

Pressebericht der Ruhr Nachrichten vom 06. 03. 2002

INTERVIEW AM DONNERSTAG

Feste politische Größe Olfen - Seit 1999 ist die UWG im Olfener Rat. Im Gespräch mit Christian Zabka blickte Fraktionsvorsitzender Heinz Dieter Broz auf die letzten zweieinhalb Jahre zurück.

Wie sieht Ihre Zwischenbilanz aus?                         

Broz: In jedem Fall positiv. Die UWG ist eine feste politische Größe in Olfen geworden. Wir sind zu einer gut funktionierenden Einheit zusammengewachsen, die immer noch Spaß an der Lokalpolitik hat. Nur so war und ist effektive und gute Arbeit möglich. Gleichzeitig sind wir offen geblieben für neue Impulse von außen.

Auf welche Themen haben Sie das Hauptaugenmerk gelegt?

Broz: Auf die Entwicklung der Innenstadt, die gesamte Infrastruktur - Stichwort: Erschließungsstraße -, die Verbesserung der Schulwegesituation - alles Themen, die ineinandergreifen. Wichtig ist uns auch die Veränderung der politischen Kultur in Olfen. Gestärkt durch uns, wächst in Olfen eine ernst zu nehmende politische Opposition heran. Wichtig ist dabei, dass dies auch auf die Bürger wirkt, dass auch die Bürger Opposition zeigen, wenn es angebracht ist. Dass die Bürger das können und wollen, hat das Bürgerbegehren gezeigt.

Welche Ziele haben Sie bis jetzt erreicht?

Broz: Am Ziel sind wir noch lange nicht. Vieles von dem, was ich bereits genannt habe, kann als Ziel gesehen werden. Einiges haben wir zum Teil erreicht - bei anderen Themen sind wir auf einem guten Weg. Wir haben auf vieles eingewirkt - mitbewirkt - was nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist: z.B. wäre der K+K-Markt bestimmt noch hässlicher, wenn wir uns nicht so vehement dagegen ausgesprochen hätten. Auch über Schulwege würde man sich bei der Stadt noch weniger Gedanken machen und weniger investieren. Politik ist immer in Bewegung und braucht Bewegung. Das in Olfen zu erreichen, ist ein Weg mit vielen Kleinzielen, den wir verfolgen.

Welche Ziele haben Sie noch nicht erreicht?

Broz: Was wir effektiv nicht erreicht haben, ist die Verhinderung des neuen K+K-Marktes an der Alten Baumschule. Was wir daran besonders schlimm finden, ist dass sich hier die politische Mehrheit über ein klares Votum der Olfener Bevölkerung hinweggesetzt hat.

Gibt es Aktivitäten bezüglich der B 474n?

Broz: Die gibt es nicht und hat es auch nicht gegeben. Wir beziehen eindeutig Stellung gegen die B 474n, allein schon, weil diese Straße keine Entlastung bringt. Eine solche Entlastung kann nur eine stadtnahe Erschließungsstraße und die Veränderung der Verkehrsführung in der Innenstadt bringen.

Welche Ziele verfolgen Sie in Zukunft?

Broz: Eine stärkere Opposition in Olfen, damit auch der Bürger mehr Einfluss nehmen kann. Eine menschenfreundliche Umgestaltung der Innenstadt mit weniger Autos, die Bewahrung des Kleinstadtcharakters von Olfen, eine Verbesserung der Schulwegesituation sowie die Ziele, die wir schon 1999 in unserem Programm hatten

Pressemitteilung der UWG zu dem Artikel der WAZ vom 12. Dezember 2001: "Kein Mikrophon für redseelige UWG":

 

Die UWG ist nicht redselig, und schon gar nicht redseelig, sondern stets gesprächsbereit und diskussionsfreudig.

Aber eine Diskussion über die Genehmigung einer Dringlichkeitsentscheidung betreffend eine Ausfallbürgschaft der Stadt zugunsten der St.-Vitus-Stift GmbH (Seniorenzentrum) von immerhin 2,5 Mill. DM wollte der Bürgermeister offensichtlich nicht. Warum hätte er sonst dem Ratsmitglied Broz das Wort entziehen sollen, als dieser begründen wollte, warum die UWG diese Dringlichkeitsentscheidung nicht mittragen wird?

Herr Broz erklärte, dass die Geschäftsführung der St.-Vitus-Stift GmbH ihm keine Einsicht in den Finanzierungsplan des Seniorenzentrums gewähren will, obwohl er als Ratsmitglied, Aufsichtsratsmitglied und Mitglied der Gesellschafterversammlung darauf einen Anspruch hat und dies zur sinnvollen Ausübung seiner Tätigkeit auch erforderlich ist.

Das Wort wurde Herrn Broz in dem Moment entzogen, als er mitteilte, daß er die Geschäftsführung mit Schreiben vom 10. Dezember aufgefordert hat, ihm entsprechend Einsicht zu gewähren.

Diese Ordnungsmaßnahme des Bürgermeisters ist völlig unverständlich, zumal er in den Mitteilungen der Verwaltung bereits selbst von diesem Schreiben berichtet hat.

Es ist auch nicht richtig, daß Herr Broz aus einer Aufsichtsratssitzung zitiert hat. Er hat nur auf eine Diskussion hingewiesen, in der es um die zur Verfügung Stellung der Finanzierungsunterlagen ging.

Wunderlich ist auch das Vorgehen des Bürgermeisters. Selbst wenn Herr Broz aus einer Aufsichtsratssitzung zitiert hätte, hatte der Bürgermeister kein Recht zum Wortentzug. Das ist nur möglich, wenn der Redner mehrfach vom Thema abschweift, ohne Worterteilung das Wort an sich reißt oder die vorgeschriebene Redezeit überschreitet. Das hat Herr Broz nicht getan.

Herr Himmelmann hat seine Kompetenz als Ratsvorsitzender damit überschritten und sich selbst ordnungswidrig verhalten.

 

Monika Matuszak

Pressesprecherin der UWG Olfen

Zwei Presseberichte zum gleichen Thema. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! 

Auf der Seite “Atuelle Seite” können Sie unser Original lesen.

Pressebericht der Ruhr Nachrichten vom

17. November 2001

UWG begrüßt Pläne für die Stadthalle

“Dringend notwendige Verbesserungen”

 

“Erfreut nimmt die UWG zur Kenntnis, dass die dringend notwendigen Verbesserungen der Stadthalle in Angriff genommen werden.” Das erklärte UWG Fraktionsvorsitzende Heinz Dieter Broz. Der UWG Fraktions-vorsitzende habe bereits am 5. Oktober 1999 einen Antrag auf Überprüfung des Konzeptes zur Nutzung der Stadthalle Olfen gestellt. Broz: “Für die Lösung des Problems Stadthalle wurde kurzfristig der Ausschuss Stadthalle gebildet. Es kam allerdings nur zu zwei Begegnungen, danach folgte keine weitere Einladung.”

Der jetzt im Bauausschuss vorgestellte Plan wurde seitens der UWG Fraktion als erster Schritt betrachtet. “Erstens werden Lagermöglichkeiten für Podeste, Tische, Stühle, Stellwände und anderes Inventar geschaffen”, so Broz weiter. “Zweitens entsteht ein zusätzlicher Kellerraum, der dem Pächter zur Verfügung steht. Eine günstige Lösung für gleich zwei Probleme.”

“Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung”

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Pressebericht der WAZ vom 20. November . 2001

UWG: Stadthalle muss weiter verbessert werden

Ausbauplan sei nur ein erster Schritt – Ausschuss soll tagen.

Die UWG begrüßt, “dass die dringend nötigen Verbesserungen der Stadthalle in Angriff genommen werden”. “Bereits am 5. Oktober 1999 stellte der UWG Fraktionsvorsitzende den Antrag auf Überprüfung des Stadthallen Nutzungskonzeptes. Zur Lösung des Problems Stadthalle wurde ein Ausschuss gebildet, der aber nur zweimal tagte, danach folgte keine weitere Einladung.”

Nach zwei Jahren wurde kürzlich ein Plan im Bauausschuss präsentiert.

Irmgart Bartelt (UWG) ist enttäuscht.

“Nach Bildung des Ausschusses sahen wir die Chance, die Stadthallen Nutzung zu optimieren. Nach 2 Jahren bekommen wir ein Ergebnis präsentiert, bei dem es sich nur um eine Teillösung handelt.”

Der Plan sei ein erster Schritt zur Lösung der Probleme. Es werde Lagerraum für Tische, Stühle etc. geschaffen und es entstehe ein zusätzlicher Kellerraum, der dem Pächter zur Verfügung steht.

Andere Schwierigkeiten blieben aber bestehen. Es fehle eine Besucher Garderobe; die technische Ausstattung sei zu verbessern (Transportwagen zum Bewegen von Stellwänden und Podesten fehlt, unzulängliche Tonanlage, Lichtanlage mit automatischen Betrieb ist nötig), der Schallschutz sei weiter zu verbessern (um Restaurant und Halle gleichzeitig zu nutzen). Der Ausschuss Stadthalle müsse weitertagen, evtl. auch in Zusammenarbeit mit den Kulturtreibenden Vereinen oder der Gruppe Kulturförderung.

 

“Besser gemacht”

Pressemitteilung der UWG Olfen zum Thema: Wo bleibt das Energiebewirtschaftungskonzept der Stadt Olfen?   09.06.2001

Wir wollen uns nicht auf die marode Heizungsanlage der Grundschule versteifen. Wir wollen auch keinen Vergleich zwischen Contracting und Selbstbewirtschaftung nur für die Heizungsanlage im Rathaus.

Was wir wollen, ist eine Überprüfung der gesamten Wärme-, Wasser- und Stromversorgung aller öffentlichen Gebäude. Nur dann kann ein realistischer Vergleich zum Contracting angestellt werden.

Im Moment fällt auf, dass dem Bürger häppchenweise die maroden Versorgungseinrichtungen der städtischen Gebäude präsentiert werden (Hallenbad, Grundschule) und die Kosten für die Sanierung ernorm hoch sind. Außerplanmäßige Investitionen sind in jedem Fall erforderlich. Das war vor einem Jahr, als wir unseren Antrag auf Contracting gestellt haben, noch nicht bekannt.

Damals wurde uns gesagt, das Herr Boy die Überprüfung der Gebäudesituation in Angriff genommen hat und mit diesen Ergebnissen ein Energiebewirtschaftungskonzept für alle öffentlichen Gebäude erstellt werden soll. Jetzt, nachdem Herr Boy dies bereits seit über einem Jahr macht und dabei sogar noch Unterstützung von einem Fachplanungsbüro bekommt, steht gerade mal fest, dass die Grundschule eine neue Heizungsanlage braucht. Wo bleibt das Konzept?

Die wirklich gelungene Vorstellung von Bauamtsleiter Wilhelm Sendermann im Schulausschuss bezüglich unseres Antrags auf Contracting hält die UWG für ein reines Ablenkungsmanöver der Stadt. Es geht nicht mehr darum, dass wir unseren Antrag letztlich zurückgezogen haben. Das war zum damaligen Zeitpunkt konsequent. Mittlerweile geht es darum, dass die Stadt Olfen ihre öffentlichen Gebäude in den nächsten Jahren nicht bewirtschaften kann, ohne hier Schulden zu machen. Unsere Frage, auf deren Antwort wir seit unserem Antrag auf Contracting warten, lautet deshalb: Wie will die Stadt die Selbstbewirtschaftung ihrer Gebäude mittel- und langfristig finanzieren? Wie sieht die Konzeption aus, die der UWG im Zuge unseres Antrages auf Contracting vor über einem Jahr in Aussicht gestellt wurde?

 

Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen e.V.

Pressemitteilung der UWG zum Tagesordnungspunkt “Schulwegsicherung- Erstellung von Schulwegplänen”der Schulausschusssitzung vom 15. Mai 2001.

Die Schulwegsicherung in Olfen braucht dringend Sofortmaßnahmen und nicht nur Pläne für die Zukunft. Gefährlich für die Kinder ist derzeit die Situation an der Baustelle des K&K- Marktes an der “Alten Baumschule”.

Das Betonfundament reicht bis an den Bürgersteig am Südwall heran, so dass der Bauzaun dort den Gehweg versperrt.

Die UWG stellt die Frage an die Stadt Olfen und an den Schulausschuss, wie in der Bauzeit diese Stelle entschärft werden kann. Auch beim Abriss des Hauses Neustraße 3 ( Nadel und Faden ) wird es ähnliche Probleme geben.

Einige Schulwege, die von der Stadt bereits in Aussicht gestellt wurden, wird es vorerst nicht geben. So verzögert sich der Neubau der Volksbank und für andere Projekte werden die Fördermittel erst beantragt. Auch hier müssen Zwischenlösungen gefunden werden, um die Schulwege zu sichern.

Die UWG Olfen ist aber auch der Meinung, dass die Erstellung von Schulwegplänen jetzt angegangen werden sollte. Heinz Dieter Broz, Fraktionsvorsitzender der UWG, interessiert besonders, wie die Stadt die Planung gestalten will: “Wird ein Fachbüro mit einbezogen? Wie ist der Schulausschuss beteiligt? Wie ist die Grundschule beteiligt? Wird das Straßenverkehrsamt mitplanen? Werden weitere Fachleute, wie z.B. die Polizei, hinzugezogen? Gibt es die Möglichkeit, verschiedene Varianten einander gegenüberzustellen?

Wir hoffen, dass sich diese Fragen in der Schulausschusssitzung klären werden.

Der geplante Umbau der Innenstadt ist sehr weitreichend und wird in mehreren Abschnitten über einen langen Zeitraum verwirklicht.

Der UWG ist es wichtig, dass in allen Abschnitten die Fragen der Schulwegsicherheit eine Rolle spielen.”

Heinz Dieter Broz

Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Olfen e.V.

Pressemitteilung der UWG zum Energiebewirtschaftungskonzept der Stadt Olfen, hier am Beispiel der Heizungssanierung in der Grundschule vom 12.05.2001

Das Energiebewirtschaftungskonzept der Stadt geht nicht auf. Das kann es auch nicht, wenn erst dann etwas getan wird, wenn sonst gar nichts mehr funktioniert.

Fakt ist, dass die Heizung der Wieschhofschule den nächsten Winter nicht überleben wird. Fakt ist auch, dass schon in den letzten Jahren einige Schulräume nicht richtig warm geworden sind. Und Fakt ist, dass die Heizungsanlage bereits seit ca. 15 Jahren nicht mehr gewartet wurde.

Doch jetzt werden wieder nur halbe Sachen gemacht, die darüber hinaus alles andere als energiesparend sind. Statt zwei kleineren Heizkesseln, von denen man bei Übergangszeiten einen abschalten könnte, wird nur einer mit einer großen Heizleistung eingebaut. Wenn der eine Kessel im Winter ausfallen sollte, bleibt die Schule kalt. Bei 2 Kesseln hat man dieses Problem nicht.

Auch an staatlich geförderte Solarenergie wurde nicht gedacht ( Thermische Solarenergie, Fotovoltaik). Die viel zu großen und verrosteten Rohre und die teilweise undichten Heizkörper werden erst im 3. und 4. Bauabschnitt erneuert, d.h. frühestens im nächsten Jahr. Also werden auch in diesem Winter nicht alle Schulräume warm werden. In diese Räume werden dafür übergangsweise teure Elektroheizungen eingebaut.

Und dann ist da noch die Lüftungsanlage der Turnhalle, die vor 22 Jahren eingebaut wurde und seit 22 Jahren nicht funktioniert. Frischluft gibt es nur bei geöffneten Außentüren. Bei hoher Belegung herrschen tropische Verhältnisse. Doch auch dieser Zustand wird erst im nächsten Jahr behoben. Auch Teile der Gesamtschule und das Schwimmbad warten auf weitere Sanierung.

Das alles erweckt den Anschein, dass die Stadt ihrer Verpflichtung, die Energieanlagen in öffentlichen Gebäuden instand zu halten, finanziell nicht mehr nachkommen kann. Bei der Errichtung von repräsentativen Neubauten (z.B. Dompassage) wurden die älteren Gebäude sträflich vernachlässigt. Bereits im letzten Jahr hat die UWG den Antrag gestellt, den Zustand sämtlicher öffentlicher Gebäude von einem Energieversorger überprüfen zu lassen, der dann für eine bestimmte Summe langfristig alle Energieanlagen auf den neuesten Stand der Technik bringt.

Mit diesem Energiekonzept, auch Contracting genannt, lässt sich unter Umständen viel Geld und Energie sparen.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen e.V.

UWG Olfen Pressebericht Olfen, 3. April 2001

 

Die UWG unterstützt den Antrag des DRK auf einen städtischen Zuschuss in Höhe von 80.000,00 DM zum Bau der Begegnungsstätte “Haus Rena”. Dies wurde seitens des Fraktionsvorsitzenden Heinz Dieter Broz während der HFB Sitzung vom 29. März 2001 deutlich zum Ausdruck gebracht.

Städtische Finanzierungshilfen für Baumaßnahmen von verschiedenen Gruppierungen sind in jüngster Zeit mehrfach geflossen. Wir erinnern an den Bau der Vereinsheime des Musikzuges und des SUS-Olfen oder für den Umbau der evangelischen Kirche sowie der Einrichtung des Jugendcafés. Weitere Unterstützungen sind in der Zukunft geplant. So soll das in der Planung befindliche Heimathaus des Heimatvereines mit 130.000,00 DM seitens der Stadt bezuschusst werden.

Wir begrüßen die finanzielle Unterstützung von Vereinen und Organisationen ausdrücklich und halten die damit verbundene Würdigung von ehrenamtlichem Einsatz der entsprechenden Gruppen für unsere Gemeinde für ausgesprochen sinnvoll.

Speziell beim Antrag des DRK ist darüber hinaus zu berücksichtigen, das die Stadt Olfen erhebliche Finanzmittel durch die Arbeit des DRK einspart. So hat das DRK die Trägerschaft und ehrenamtliche Verwaltung von zwei Kindergärten in Olfen übernommen. Eine Aufgabe, die anderenfalls die Stadt hätte übernehmen müssen! Die DRK Kleiderkammer versorgt alle Bedürftigen unserer Gemeinde mit Kleidung. Dadurch ist es der Stadt möglich, teilweise erhebliche Kosten für Kleiderbeihilfen für Asylbewerber und Sozialhilfeempfänger einzusparen. Nur zwei Beispiele für den vielfältigen sozialen Einsatz des DRK für unser Gemeinwesen.

Der Argumentation der Mehrheitsfraktion gegen einen Zuschuss – die Stadt habe durch die Bereitstellung des Grundstückes genug geleistet – können wir uns keinesfalls anschließen. Auch die Vereinsheime des Musikzuges und des SUS Olfen stehen auf städtischem Grund.

Wir unterstützen daher den Antrag des DRK, die seit 1999 bereitstehenden Mittel als Zuschuss an das DRK auszuzahlen!

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen e.V.

“Wettbewerb für City-Planung” UWG kritisiert das Vorgehen im Bereich Kirchstraße 03.12.1999

Neue Denkansätze und Konzepte zur Gestaltung der Innenstadt entwarf die Unabhängige Wählergemeinschaft bei ihrer Versammlung am Mittwochabend bei Stratmann.

Da die anstehenden Veränderungen im unteren City- Bereich “Alte Baumschule” (zwischen Kirchstraße, Neustraße und Südwall) das Stadtbild nachhaltig prägen werden, sprach man sich für den Erhalt der alten Gebäude entlang der Kirchstraße aus. Hier sollte man dem Vorbild Lüdinghausen folgen, erläuterte Michael Krone.

Anhand von Dias zeigte Krone die bisherige Struktur des Bereiches. Jürgen Müller, für die UWG im Bauausschuss, erklärte den Zuhörern den stand der bisherigern Konzepte des Architektenbüros Dieterle. Dies seien Planungen, die vollkommen am Bürger vorbeigehen würden, kommentierte Müller die Idee eines Supermarktes gegenüber der Kirche, im Bereich der Vitus- Bücherei. Zudem hielt er es für wenig sinnvoll, Gebäude wie den Coop- Markt zu klonen”.

Kritik und Diskussionspunkte waren der zu erwartende Lieferverkehr, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und die somit steigende Gefahr für die Schulkinder. Erst investiere man in Verkehrsberuhigung, nun plane man einen “Magneten”, der Autos anziehe, so die Kritik einiger Bürger. Auch die Wirtschaftlichkeit eines solchen Marktes wurde unter dem Gesichtspunkt der bisherigen Pleiten im Coop- Gebäude diskutiert. Eine kirchliche oder eine anders sozial gelagerte Einrichtung an dieser Stelle wurde als sinnvoller erachtet.

Als Spezialisten zog die UWG den Lüdinghausener Bauingenieur Ernst Hasse hinzu, der betonte, weder Städteplaner noch Architekt zu sein. Er erklärte den Zuhörern die Möglichkeiten, die ein Architektenwettbewerb eröffne, und welche Arten von Wettbewerben es gibt. “Bei nur einer Lösung gibt es keine Entscheidungsmöglichkeiten. Wettbewerbe bringen vor allem ganz neue Ideen.” Ein Architekturwettbewerb koste zwischen 50.000 und 100.000 DM an Preisgeldern, was die UWG als angemessen wegen der großen Bedeutung dieses Innerstästischen Bereichs bezeichnet.

Kritik gegen die Vorgehensweise der CDU äußerten Michael Krone und UWG- Vorsitzender Bert Baesgen. Die “Planungshoheit” an das Ingenieurbüro Dieterle weiterzugeben und nun den Bauausschuss “nachzuschieben” sei das erste Beispiel “bayrische Verhältnisse” in Olfen, äußerte Krone polemisch. Baesgen plädierte dafür, die Basis für Planungen wesentlich zu erweitern.

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen e.V. 

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Die UWG Olfen hat einen Freund verloren! Wir nehmen Abschied von

 

Norbert Vennemann,

Gründungsmitglied der Unabhängigen Wählergemeinschaft, Vorstandsmitglied und

guter Freund ist im Alter von 42 Jahren am 01. Januar 2005 verstorben.

Er war immer ein sehr aktives Mitglied der UWG Olfen und mitverantwortlich für die Prägung

der UWG Olfen. Auch seine schwere Krankheit konnte ihn nicht davon abhalten, sich für die UWG

stark einzubringen und sich stets für die UWG zu engagieren.

Norbert Vennemann wird uns immer in Erinnerung bleiben als guter Freund aller UWG Mitglieder. 

Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie, besonders seiner Frau und seinen Kindern.

Wir werden ihm immer ein ehrendes Gedenken geben und in seinem Sinne weiter handeln. Die UWG trauert um ihn.