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"Du kieg ma, Ilse, hier is it doch richtig schöne, mit de Wälder und Auen,mit de Wiesen und de Kühe, mit det Wasser und de Köppe, so rot wie Tomaten." "Ja", sagt Ilse "det is schön hier, Warte male, hier uff de Karte kommt sonne kleineStadt, wolln we da mal kieken?" "Klar" sagt Eugen "da kriegen wa bestimmt dufte wat zu Essen, können in de Sonne sitzen und unseren Kürbis braten lassen.""Hier ist det Rathaus. Hier fahr ma rechts, da is och de olle Kirche und wo de Kirche is,is immer wat los. Dat wa schon Früher so." "Ja,ja, Ilse, da hasse recht, wie immer. Kiek ma, hier können wir rechts rein zum Parken Mein Jott, allet leer, dat is dufte, da hab ike ja de freie Auswahl an Parkplätzen.Kiek ma. Da is sogar en Baum. Schade, da parkt schon ener. Aber vielleicht is det besser so, de Tauben scheißen uns det schöne Auto volle.""Warum is denn det so leer hier, keine Menschenseele?""Na, weste, ís doch heute Sonntag. "Na ja, gerade darum.""Ja, ick jeh ma rum, vielleicht finden wir da wat zum Essen.” Ilse macht sich schon Sorgen, denn es dauert ein paar Minuten. “Nee, da is nüscht, nur son oller Supermarkt, und da is jetzt keener.” “ Siehste denn irgentwo ne Bank, ick will mir mal setzen.” “Nee, hier sind nur Parkplätze. “ Hör mal wie still det hier is.” “ Also det mußman denen hier lassen, det is nicht sohektisch, wie uffm Ku’ damm.”
“Ja, det hat och wat für sich, wenn Investoren ene Stadt gestalten.” “Da hasse Recht, abber ick hab immer noch Hunnger.” “Warte, ick kuck ma uffeKarte, da kommt glob ick nochh ne Stadt.”
Böse Zungen behaupten, diese beiden Berliner seien nie wieder in Olfen gesichtet worden. Wer weiß, wozu das gut war.
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